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![]() Was ist Geistiges Heilen? Geistiges Heilen ist die älteste Heilmethode der Welt. Seit Tausenden von Jahren wird sie ausgeübt - die ersten Berichte aus Indien sind über 7000 Jahre alt. Überall auf der Erde, unabhängig von Rasse, Hautfarbe, Glauben oder Kultur, gab und gibt es Menschen, die über die Fähigkeit verfügen, nur mit der Kraft ihres Geistes und ihres Glaubens zu heilen. In vielen Kulturen ist die Ausübung dieser heiligen Tätigkeit nur bestimmten Personen gestattet, die entweder durch Berufung oder Ausbildung dazu befähigt sind, z.B. Medizinmänner und -frauen, Rabbis, Priester, Älteste, Schamanen. Heute ist die Situation anders: Viele "ganz normale" Menschen überall auf der Erde entdecken und entwickeln ihre heilenden Fähigkeiten. Sie dienen den Menschen mit ihrer Liebe, ihrer Demut, ihrem Mitgefühl und ihrer persönlichen Integrität - vor allem denjenigen, die sich von der Schulmedizin nicht mehr in ausreichender Weise versorgt fühlen. Zwei Drittel der Hilfesuchenden, die einen Heiler aufsuchen, waren bei bis zu fünf Ärzten und gelten als "austherapiert". Ihr Leiden währt durchschnittlich bereits sieben Jahre. Aktivierung der Selbstheilungskräfte Geistiges Heilen ist vollkommen natürlich. Mit Hilfe höherer Energie werden die natürlichen Selbstheilungskräfte aktiviert. Der Impuls zur Selbstheilung entspringt der ureigenen Bewegung des Lebens selbst: hin zu Harmonie, zu Ausgleich, zum Ganz-Sein, zum Heil. Heilung kann nur von jedem selbst bewirkt werden - eine Heilerin, die als Kanal für die Kraft des Höheren dient, setzt in diesem Prozess einen Impuls, löst Blockaden, damit Heilung sich natürlich und ungehindert entfalten kann. Was geschieht bei einer Heilsitzung? Da die Arbeit der verschiedenen Heiler (der Einfachheit halber hier die maskuline Form) sehr unterschiedlich ist, kann hier nur grob erläutert werden, was bei den meisten geschieht: Die meisten Heiler arbeiten mit "Handauflegen". Vielfach wird gefragt, wo die Beschwerden sitzen, wie lange sie bestehen, ob eine ärztliche Diagnose gestellt wurde usw. Andere Heiler untersuchen mit Pendel, Rute oder auf hellsichtiger Basis. Jetzt beginnt die eigentliche Tätigkeit des Heilers. Er legt (mehr oder weniger lange) seine Hände auf verschiedene Stellen des Körpers; manche Heiler lassen ihre Hände aber auch nur auf dem Kopf oder auf den Schultern des Patienten ruhen. In den meisten Fällen wird der Klient dann ein starkes Wärmegefühl an den Stellen registrieren, wo die Hände des Heilers mit seinem Körper Kontakt haben (statt der Wärme verspüren manche auch ein Kribbeln, leichten Druck o.ä.). Speziell das Wärmegefühl hat nichts mit physikalischer (Körper-)Wärme zu tun. Versuche mit einem elektronischen Thermometer erbrachten keine Erhöhung der Temperatur (nicht mal im Bereich von 1/10 Grad Celsius)! Hier muss also eine andere Art von Energie wirken. Wie lange die Sitzung dauert, ist je nach Heiler verschieden. Manche benötigen nur wenige Minuten, andere brauchen über eine Stunde. Die Dauer der Sitzung ist übrigens kein Kriterium für die "Qualität" oder "Güte" des Heilers. Eine weitere Möglichkeit der Behandlung ist das "Besprechen". Davon hat wohl jeder mal gehört, dass z.B. Warzen oder Rose "besprochen" wird. Dabei wird die erkrankte Körperpartie oft mit einer Hand berührt oder bedeckt und dabei ein Spruch oder Gebet (unhörbar) aufgesagt. Egal, welche Form der Heilung durchgeführt wird, suchen Sie sich eine Heilerin (oder einen Heiler), die Ihnen sympathisch ist, zu der Sie einen "Draht" haben. Bei einer Heilerin/Heiler muss man sich wohlfühlen! Woran erkennt man seriöse Heiler? In England z.B. müssen Heiler eine staatliche Prüfung absolvieren, wenn sie als Heiler arbeiten möchten - und dies tun sie dort sogar in Krankenhäusern mit ärztlicher Billigung bzw. zur Unterstützung der Ärzte. (Dass diese Tätigkeit für die Patienten ungefährlich ist, lässt sich schon daran ersehen, dass der Beitrag für die Haftpflichtversicherung, die jeder Heiler abschließen muss, genau 1 Pfund pro Jahr beträgt.) In den meisten europäischen Ländern dürfen Heiler ungestraft ihrem Beruf nachgehen oder werden zumindest geduldet - solange sie ihren Klienten nicht schaden. In Deutschland sind wir mittlerweile auch so weit. Während bis zum Jahr 2004 jeder Heiler noch mit einem Bein vorm Gericht stand, hat das Bundesverfassungsgericht im März 2004 endlich entschieden, dass für das "Geistige Heilen" keine Zulassung als Heilpraktiker mehr vorhanden sein muss. Genaueres finden Sie auf der Website vom Dachverband Geistiges Heilen e.V. www.dgh-ev.de. Der Dachverband für Geistiges Heilen hat einen Ehren-Kodex verabschiedet, dem sich alle DGH-Mitglieder unterwerfen, doch nicht alle Heiler sind Mitglied im DGH. (Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass diese Nicht-Miglieder dadurch schlechtere oder unseriöse Heiler sind.) Welche Leiden können durch Geistiges Heilen behandelt werden? Grundsätzlich lässt sich aus der Erfahrung heraus sagen, dass jeder Mensch behandelbar ist! Heiler behandeln Menschen und nicht Krankheiten und deren Symptome. Es gibt keine Leiden, bei denen eine Heilungssitzung nicht angebracht ist, ich bin davon überzeugt, dass jede Krankheit behandelbar ist und für mich gibt es deswegen auch kein "austherapiert" oder "unheilbar". Ich gebe aber als seriöse Heilerin keine Heilungsgarantie ab und weise darauf hin, dass Geistiges Heilen die Selbstheilungskräfte aktiviert und keine Diagnose beim Arzt oder Heilpraktiker ersetzt. Ebenfalls sehr gut sprechen Kinder jeden Alters (selbst Säuglinge) auf Behandlungen an. Dabei ist es egal, ob es sich um Neurodermitis, Asthma, rheumatische Erkrankungen oder "simple" Zahnungsbeschwerden bei Säuglingen handelt. Einen Versuch ist es immer wert. Gerade bei Kleinkindern oder Tieren zeigt sich, dass das Argument "man muss dran glauben" hier nicht stimmt - Kleinkinder und Tiere kann man nicht durch "Glauben" heilen. Viele Krebs-Patienten und Patienten mit chronischen Erkrankungen setzen ihre letzte Hoffnung in einen Heiler - nicht selten zu Recht. Wenn nach einigen Behandlungen die Beschwerden zurückgehen oder wenigstens die Chemotherapie oder die Bestrahlungen besser vertragen werden oder wenn Operationswunden "erstaunlich schnell und komplikationslos" (Originalzitat eines Arztes) heilen, dann wird auch der größte Skeptiker zustimmen, dass die Tätigkeit eines Heilers durchaus ihre Berechtigung hat. Hinweis: Geistiges Heilen dient der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und ersetzt nicht die Diagnose beim Arzt oder Heilpraktiker. |
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