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![]() Zitat Mutter Theresa: "Sterben ist nicht das Ende; es ist nur ein Anfang. Der Tod ist die Fortsetzung des Lebens… " Meine eigenen „mystischen“ Erfahrungen, den sogenannten Nahtoderfahrungen - das letzte Mal 2009 und mehrfach in den 35 Jahren meiner Erkrankung an Anorxia nervosa - verhalfen mir dazu, wahrhaft zu wissen und nicht nur zu glauben, dass es tatsächlich außerkörperliche Erlebnisse gibt und dies nicht als Halluzinationen abgetan werden kann! Diese Erfahrungen haben mein Leben verändert, und zwar in einer Weise, wie ich es nicht in Worten wiederzugeben vermag. Aus der Perspektive des Verstandes ist das menschliche Leben ein lineares, beschränktes Ereignis, das durch den Lauf der Zeit bestimmt wird, und diese begrenzte Perspektive erschafft die Angst vor dem Tod. Aber der Tod ist nur ein Übergang in eine andere Form eines anderen Lebens auf einer anderen Frequenz, und ich habe jeweils diesen Übergang als ein ganz einmaliges, schönes, befreiendes Erlebnis erlebt - ohne Angst und Nöte! Aber was kann Spiritualität eigentlich heißen? Hier zeigt sich eine Vielfalt von Definitionen und langen Ausführungen, für mich eher treffend fasst Wayne Teasdale in seinem Buch "Das mystische Herz" so zusammen: "Spiritualität ist eine Lebensform, die jeden Moment des Lebens beeinflusst und einbezieht. Sie ist sowohl eine kontemplative Haltung, eine Neigung im Leben in die Tiefe zu gehen, als auch die Suche nach einem höheren Sinn, einer Richtung und Zugehörigkeit." Ich möchte gerne summarisch erläutern, was jeder Mensch und jedes Tier im Moment des Todes erleben wird. Und hier zitiere ich Elisabeth Kübler-Ross, denn besser könnte ich es nicht beschreiben! Dieses Erlebnis ist allgemein, also unabhängig davon, ob man Ureinwohner Australiens ist, oder ein Hindu, ein Moslem, ein Christ oder ein Ungläubiger; es ist ebenso unabhängig vom Alter oder vom ökonomischen Status. Denn es handelt sich hier um ein ganz normales Geschehen von jedem Lebewesen - wie ja auch der normale Geburtsvorgang ein ganz normales Geschehen ist! Das Sterbeerlebnis ist fast identisch mit der Geburt. Es ist eine Geburt in eine andere Existenz! Im Moment des Todes gibt es drei Stufen. Hier möchte ich ebenfalls Elisabeth Kübler-Ross zitieren, die für diesen "Vorgang" die Sprache benutzt, die sie für ganz kleine sterbenden Kinder gebraucht! Der körperliche Tod eines Menschen ist mit dem Geschehen identisch, wie wir es bei dem Heraustreten des Schmetterlings aus dem Kokon sehen können. Der Kokon samt seiner Larve ist der vorübergehende menschliche Körper. Sobald der Kokon, sei es durch Selbstmord, Mord, Herzschlag, oder durch eine chronische Krankheit - also ganz egal wie - irreparabel beschädigt ist, wird er den Schmetterling - also die Seele - freigeben. Auf dieser zweiten Stufe, nachdem symbolisch gesprochen der Schmetterling den irdischen Körper verlassen hat, werden wichtige Dinge erlebt! Auf der zweiten Stufe wird man von psychischer Energie versorgt, auf der ersten Stufe hingegen von körperlicher. Auf dieser ersten Stufe wird noch ein funktionierendes Hirn benötigt - also ein Wachbewusstsein, um mit den Mitmenschen kommunizieren zu können. Sobald jedoch dieses Hirn oder Kokon zu sehr beschädigt ist, dass weder geatmet noch der Puls oder Hirnwellen gemessen werden können, befindet sich der Schmetterling schon außerhalb seines Kokons - was nicht heißen muss, dass man schon tot ist, sondern das heißt, dass der Kokon nicht mehr funktioniert. Mit dem Verlassen des Kokons gelangt man auf die zweite Stufe, die von der psychischen Energie getragen wird. Übrigens: psychische und körperliche Energie sind die einzigen zwei Energien, die der Mensch manipulieren kann. Das größte Geschenk, das Gott den Menschen gegeben hat, ist der freie Wille! Somit hat man die Wahl, diese Energien negativ oder positiv zu gebrauchen. Das heißt: beide Leben in den jeweiligen Körpern können negativ oder positiv sein. Sobald der Schmetterling frei ist, d.h. sobald die Seele aus dem Körper ausgetreten ist, wird zu allererst gemerkt, dass alles wahrgenommen wird, was an dem Ort des Todes passiert - im Krankenzimmer, an der Unfallstelle oder wo eben die Seele den Körper verlässt. Diese Vorgänge werden nicht mit dem irdischen Bewusstsein aufgenommen, sondern mit einer neuen Wahrnehmung. Es wird alles registriert, und zwar zu einer Zeit, wo es keinen Blutdruck, keinen Puls und keine Atmung mehr gibt, in einigen Fällen sogar bei Abwesenheit messbarer Hirnwellen. Trotzdem: man weiß genau, was jeder sagt und denkt und wie er sich benimmt. Und nachher wird man ganz klar sagen können, dass man z.B. mit drei Schneidbrennern den Körper aus dem Autowrack befreite, man kennt das Kennzeichen des Autos, welches einem möglicherweise angefahren hat usw. In meiner Praxis konnte ich schon einige Fälle auflösen, wo die Menschen während einer Operation aus ihrem Körper herausgetreten sind, bei der Operation zuschauten, die erhebliche Traumas nach sich zogen. Und so muss man wissen, wenn man an das Bett eines Sterbenden tritt, der sich schon in einem tiefen Koma befindet, dass diese Frau oder dieser Mann alles hört, was gesagt wird. Und dann ist es keinesfalls zu spät zu sagen "Ich liebe dich", "Es tut mir"…. Für solche Worte ist es überhaupt nie zu spät, auch nach dem Tode nicht, da die Verstorbenen noch immer hören, was gesagt wird. Auf dieser zweiten Stufe wird der Gestorbene auch bemerken, dass er wieder "ganz", sprich heil ist. Menschen, die blind sind, können wieder sehen und die, dich nicht hören oder sprechen können, können wir hören und sprechen. Auf der zweiten Stufe bemerkt man auch, dass kein einziges Lebewesen allein sterben kann. Wenn man aus dem Körper tritt, befindet man sich in einem Sein, in dem es keine Zeit mehr gibt, wo also die Zeit nicht mehr existiert, ebenso wie man dort auch nicht mehr von Raum und Distanzen in unserem Sinne sprechen kann, da diese je irdische Phänomene sind. Man bemerkt, man kann auf der zweiten Stufe jeden beliebigen Menschen besuchen - auch jene Menschen, die vorher gestorben sind, die man gern und lieb hatte, und die immer auf einen warten - da die Zeit ja eben nicht existiert! Auch was von Schutzengel erzählt, wird beruht auf Tatsachen, denn es ist ebenfalls bewiesen, dass jeder Mensch von seiner Geburt bis zu seinem Tod von Geistwesen begleitet wird. Jeder Mensch hat solche Begleiter, ob man daran glaubt oder nicht. Denn jene Liebe ist bedingungslos, weshalb ein jeder Mensch dieses Geschenk erhält! Ist man sich auf dieser zweiten Stufe seines wiederhergestellten Körpers gewahr geworden und durfte man seinen Geliebten begegnen (im Allgemeinen wird man immer von der Person erwartet, die man am meisten lieb gehabt hat), so wird einem bewusst, dass das Sterben nur ein Übergang ist in eine andere Form des Lebens. Die irdisch-körperlichen Formen hat man zurückgelassen, weil man diese nicht mehr braucht. Und bevor der Körper abgelegt wird und daraufhin die Form annimmt, die man in der Ewigkeit besitzt, geht man durch eine Übergangsphase. Es kann sich hierbei um das Durchschreiten eines Tunnels oder Tores oder um das Überqueren einer Brücke handeln. Und dann, sobald dieser Durchgang oder Übergang überschritten ist, strahlt an dessen Ende ein wunderbares Licht. Und dieses Licht ist weißer als weiß, gaaaaaaaaaanz hell. Und je näher man sich auf dieses Licht zu bewegt, desto mehr wird man gefüllt mit der größten, unbeschreiblichsten bedingungslosesten Liebe. Es gibt keine Worte dafür! Wenn jemand ein todesnahes Erlebnis hat - so wie ich dies mehrmals erlebte - darf man dieses Licht nur ganz kurz anschauen. Und sogleich muss man zurückkehren. Wenn man aber endgültig stirbt, wird diese Verbindung zwischen dem Kokon und dem Schmetterling, die man mit einer Nabelschnur (Silberschnur) vergleichen könnte, durchtrennt. Danach ist es nicht mehr möglich, in den Erdenkörper zurück zu kehren. Aber das will man dann sowie nicht mehr, denn kaum jemand möchte zurück, der ein Mal das Licht gesehen hat, denn hier wird erlebt, was der Mensch hätte sein können: reines Verständnis, keine Verurteilung, bedingungslose Liebe, die man überhaupt nicht beschreiben kann. Und in dieser Gegenwart, welche viele Menschen mit Christus oder Gott, mit Liebe oder Licht bezeichnen, wird man sich bewusst, dass das ganze Erdenleben nichts anderes ist als eine Schule, dass man durch diese Schule hindurchgehen muss, dass man bestimmte Prüfungen bestehen und bestimmte Dinge lernen muss. Sobald das Pensum erledigt und bestanden ist, darf man nach Hause gehen! Mein Wunsch ist es, dass ich mit meiner Begleitung jedem Lebewesen - ob Mensch oder Tier - mehr Liebe zeigen darf, denn Sterben muss NIE Leiden sein. Und ich möchte versichern, dass es ein Geschenk ist - und dies hat mir ganz besonders mein Hund Axel gezeigt und als künftige Aufgabe mitgegeben - sterbende Lebewesen zu begleiten, dass das Sterben keine traurige und furchtbare Angelegenheit sein muss, sondern dass ganz ganz herrliche, liebe Dinge erlebt werden können - für alle, die in diesen Prozess involviert sind! |
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